Martin Spura

 

Martin Spura ist Traum- und Mythenforscher und lebt als freier Schriftsteller mit seiner Familie in Ulm.

Er wurde 1976 in Blaubeuren geboren. Nach dem Abitur absolvierte er eine Ausbildung zum Psychotherapeuten (HPG) und war im Anschluß nebenberuflich psychologisch-beratend tätig. Durch ein tiefgreifendes Wandlungserlebnis im Frühjahr 1996 wurde ihm das Schreiben zu einem elementaren Lebensausdruck. Die Arbeit an zahlreichen Manuskripten begann ebenso wie die Erforschung der Bilder der Seele. Daraus entstand der Antrieb das Schreiben als sprachlichen Ausdruck des nächtlichen Bilderwebers zu fassen und (in Novalis Sinne) eine Versöhnung von warmer Phantasie (Bild) mit klarem Verstand (Begriff) auf den Weg zu bringen.

Zwischen 2003 und 2008 studierte er an der Philips-Universität in Marburg Europäische Ethnologie (Kulturwissenschaft) und Medienwissenschaft. 2009 erschien sein erstes Buch: Das verweigerte Opfer des Prometheus. Im Zentrum steht die Eröffnung eines Herz-Denkens, als notwendige Antwort auf den Holocaust. Seit 2010 ist er als freier Autor für diverse Magazine tätig (u.a. Info3, Erziehungskunst, Wendepunkt). Im Jahr 2012 begann eine intensive Zusammenarbeit mit der Komponistin und Villa Massimo Stipendiatin Saskia Bladt und der Künstlerin Sophie von Arnim. Als erstes Projekt ging daraus der Liederabend Wandelnde Sehnsucht hervor (Uraufführung beim Camille-Festival Zürich 2014). Geplant sind weitere Projekte, etwa ein Liederzyklus zu Texten von Ingeborg Bachmann und Oswald Egger, sowie der Versuch die schöpferisch-heilenden Kräfte des Traums musikalisch zu fassen (angelehnt an den Joseph-Mythos).

 

 

Veröffentlichungen (Auswahl):

 

2009 Das verweigerte Opfer des Prometheus, Der Ariadnefaden der abendländischen Geistesentwicklung, Verlag Königshausen & Neumann

2010 Tränen, die das Denken erwärmen, in Info3 1/10

2010 Entscheidung zum Heldenmord, in Info3 11/10

2012 Ihr seid Christen, und ich – nur ein Mensch, in Info3 7/12

2013 Der Traum ein Liebe-Spiel am Abgrund, in: Abschied vom Gewohnten, Festschrift für José Sánchez de Murillo zum 70. Geburtstag (Verlag der Luise-Rinser-Stiftung)

2013 Bildung als Wagnis des Herzens, in: AUFGANG, Jahrbuch für Denken, Dichten, Musik (Kohlhammer Verlag)

2015 Autobiographie der Nacht, Ein Traumbuch (in Arbeit seit 2010 – voraussichtliche Veröffentlichung 2015)

 

© 2019 by Saskia Bladt.